Wettbewerb: 70 Jahre Grundgesetz – was habe ich davon?

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Im Januar 2019 hat der Vorstand der Bürgerstiftung beschlossen, anläßlich des besonderen Jubiläums unseres Grundgesetzes einen Wettbewerb auszuschreiben. Die Volkshochschule der Gemeinde wurde für eine Kooperation gewonnen. Teilnahmeberechtigt sollten alle neunten Klassen unserer drei weiterführenden Schulen sein. Ende Januar wurde nach persönlichen Gesprächen mit den jeweiligen Schulleitungen die  Ausschreibung verteilt. Mehrere größere Geldpreise wurden ausgeschrieben. Abgabetermin war der Tag des Grundgesetzes, der 23. Mai.

Die Bildungsministerin, Frau Karin Prien hatte sich auf Nachfrage bereit erklärt, die persönliche Schirmherrschaft hierfür zu übernehmen. Dieses wurde nach Vorliegen der entsprechenden Bestätigung den Schulen bekannt gegeben.

Termingerecht abgegeben wurden 12 Arbeiten aus sechs Klassen. Alle entsprachen den Ausschreibungsbedingungen. Damit haben sich mehr als 50% des gesamten Jahrganges mit dem Thema 70 Jahre Grundgesetz intensiv beschäftigt. Allein dieses ist bereits ein großer Erfolg.

Dabei wurden unterschiedliche Ansätze gewählt. Einige Klassen haben sich für Gruppenarbeit entschieden, in einigen Klassen haben einzelne Schüler unterschiedliche Themenbereiche allein bearbeitet, andere im ganzen Klassenverband.

Einige haben eine Video-Präsentation erarbeitet,einige haben die moderne Form des Poetry Slam genommen, mehrere Power Point- Präsentationen wurden vorgelegt. Eine Klasse, und zwar die Siegerarbeit hat ein Loblied auf das Grundgesetz gedichtet. Selbstgemalte Bilder illustrieren verschiedene Themen und fotographierte Stellwände zeigen die Ergebnisse einer intensiven Klassenverbandsarbeit. Eine Arbeit beschäftigte sich mit dem Thema Gleichberechtigung im Vergleich zwischen 1951 und 2019. Wie weit ist die Glaubensfreiheit wirklich Realität. Großes Gewicht hatte die Meinungsfreiheit und die Gleichberechtigung auch der Behinderten Mitbürger. Neben viel Lob gab es auch kritische Anmerkungen. In einer Arbeit wurde der Vorschlag formuliert das Grundgesetz zu ergänzen um eine Vorschrift, dass die Menschen mehr Rücksicht auf andere nehmen müssen.

Das Preisgericht bestand aus den beiden Vertretern/-innen der Volkshochschule Ramona Bücker und Jochen Brems und als Vertreter der Bürgerstiftung Heinz Papenhagen und Volker Dornquast. Die vier waren sich sehr einig, dass die Auswertung und die Bewertung sehr viel Spaß gebracht hat. Man hat gespürt, dass die Schülerinnen und Schüler mit großem Eifer bei der Sache waren.

Um die Siegerehrung noch vor den Ferien durchzuführen, mußte sie relativ kurzfristig eingeladen werden. Dies geschah zum 14.Juni 2019 im Ratssaal als Ort der demokratischen Entscheidungen nach Artikel 28 des GG. Die teilnehmenden Klassen waren vollständig mit ihren Lehrern und den drei Schulleitern vertreten. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied von Udo Lindenberg: „wir ziehen in den Frieden“. Es folgten kurze Ansprachen vom Bürgermeister Stefan Bauer, vom Stiftungsvorsitzenden Volker Dornquast und der Vertreterin der Volkshochschule Ramona Bücker.

Danach folgte die Siegerehrung.

Sieger mit 500 € Prämie war die Olzeborgschule, Klasse 9b

  1. Sieger mit je 300 € waren Esma,Jule und Ashley aus der Klasse 9c vom

                                              Alstergymnasium, sowie

                                              die Klasse 9 d vom Alstergymnasium und

                                              die Klasse 9 a von der GS Rhen

Es wurden vier Sonderpreise zu je 100 € vergeben.

Die vier nicht prämierten Arbeiten erhielten jeweils einen Trostpreis von 50 €.

Somit wurden 2000 € an Preisgeldern ausgeschüttet. Alle Preisgelder sind den jeweiligen Klassenkassen zuzuführen.

Zum Schluss der Veranstaltung trugen die Sieger ihr selbstgedichtetes Lied vor.

Über den Wettbewerb wurde in der Segeberger Zeitung und in der Umschau ausführlich berichtet.

Es war insgesamt ein sehr gelungenes Projekt.